Umsetzung des Senats für die Berliner Feuerwehr

Umsetzung der gemeinsamen Erklärung des Berliner Senators für Inneres und Sport und den Gewerkschaften der Berliner Feuerwehr erfolgreich!

Lange haben sich die Gewerkschaften für eine eindeutige Verbesserung der angespannten Situation bei der Berliner Feuerwehr eingesetzt, und entsprechende Verhandlungen geführt.

Umsetzung der gemeinsamen Erklärung des Senats für die Berliner Feuerwehr
Von links: Innensenator Andreas Geisel, Landesbranddirektor Dr. Karsten Homrighausen mit Schlüssel, Personalratsvorsitzender Micha Quäker und der stellvertrtetende LBD Karsten Göwecke.

Im Ergebnis wurde die Wochenarbeitszeit reduziert, und ein einheitliches der Belastung angepasstes Dienstplanmodell eingeführt. Auch wenn dieses nicht bei allen Kollegen auf Verständnis gestoßen ist, war dieser Schritt notwendig, um den stetig steigenden Einsatzzahlen und der daraus resultierenden Belastung gerecht zu werden.

Die angestauten Überstunden wurden ausgezahlt. Die versprochenen 100% wurden durch die Gewährung von Zusatzurlaub eingehalten. Die Feuerwehrzulage wurde erhöht und nachträglich ausgezahlt. Zudem ist diese nunmehr laufbahngebunden, was ein Alleinstellungsmerkmal für die Berliner Feuerwehr ist. Die Nachzahlungen an den neuen Empfängerkreis befinden sich aktuell in der Vorbereitungsphase und werden ab September 2019 stattfinden.

Die Werbekampagne zur Reduzierung der Alarmzahlen befindet sich aktuell in der Ausschreibung und wird bald starten.
Ein weiteres Ergebnis der Verhandlungen war eine stetige Verjüngung des Fuhrparks der Berliner Feuerwehr. In Folge dessen gab es heute die Übergabe von 10 neuen LHF an die Berliner Feuerwehr. Und bis Ende 2021 werden noch weitere 61 LHF folgen.

Auch im nächsten Doppelhaushalt wird die Berliner Feuerwehr wieder zusätzlich Stellen erhalten. Aktuell sind 401 neue Stellen geplant. Diese sind zu den normalen Abgängen „on Top“ was für die BFRA (Berliner Feuerwehr- und Rettungsdienst Akademie) eine erhebliche Mehrbelastung darstellt. Wir freuen uns auf weitere positive Gespräche und Verhandlungsrunden mit den politisch verantwortlichen Personen und hoffen, dass sich der positive Trend fortsetzt.

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